taz: Ein Käseblatt. Haha.

Bernd das Brot: Ich habe einen Brotwitz gemacht. Ich würde mich gerne selbst dafür geißeln. Aber meine Arme sind zu kurz.

taz: Sie werden ja öfter mit schlechten Witzen belästigt. Etwa, welchen Aufstrich Sie am liebsten mögen. Was war der schlechteste Witz, den Sie je gehört haben?

Bernd das Brot: Ich nenne ihn Leben.

Die Abgeschmacktheit sogenannter Geschenkartikel, die sich jährlich zu Heiligabend zusammenfindende Familienbande, die degoutante Präsenz lärmender Feierlichkeit in der eigentlich stillsten Zeit des Jahres und die backpfeifenheischende Idiotie von massenhaft auftretenden Jugendlichen mit roten Zipfelmützen sind indessen längst vorgeschobene Argumente, um die von der Tradition vorgegebene Nötigung abzuweisen, einmal im Jahr die Geduld und Phantasie aufzubringen, derer es bedarf, um die Nebenmenschen mit dem zu überraschen, was sie sich schon immer wünschten, ohne es zu wissen.